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Psychische Erkrankungen bei geistig behinderten Menschen  
 

Psychische Erkrankungen von Menschen, die geistig behindert sind, werden oft nicht erkannt.

Menschen mit geistiger Behinderung haben eine verringerte Lebenserwartung und ein erhöhtes Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen. So ist die Prävalenz für eine psychische Erkrankung bei Menschen, die geistig behindert sind, etwa 3- bis 4-mal so hoch wie in der Allgemeinbevölkerung. Das Risiko für eine psychische Erkrankung steigt dabei mit dem Grad der geistigen Behinderung.

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Prostituierte leiden überdurchschnittlich an Angststörungen und Depressionen  
 

Psychische Störungen sind bei Prostituierten viel häufiger als bei anderen Frauen. Wie eine Studie der Universität Zürich zeigt, sind die Gewalterfahrung, die Arbeitsbedingungen und die Nationalität erhebliche Risikofaktoren. Vor allem Prostituierte aus außereuropäischen Ländern, die in Studios oder Bars anschaffen und im Milieu Gewalt ausgesetzt sind, leiden fast ausnahmslos an psychischen Störungen.

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Therapie der Depression: Reagieren Frauen besser?  
 

Der Therapieerfolg eines selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmers (SSRI) kann für Frauen und Männer mit Depression unterschiedlich sein.

In einer Studie wurden 3000 Patienten mit Depression mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) Citalopram behandelt. Dabei zeigten sich geschlechtsspezifische Unterschiede im Therapieerfolg. Obwohl die in der Studie eingeschlossenen Frauen im Durchschnitt stärkere depressive Symptome hatten als die Männer, war die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Remission unter dem SSRI bei den Frauen 33 % höher als bei den Männern. Bei den Nebenwirkungen zeigten sich hingegen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

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Evidenzbasierte Medizin bei Angststörung  
 

Evidenzbasierte Bewertung verschiedener Therapieformen bei Angststörung.

Nach Meinung von Prof. Dr. med. Borwin Bandelow, Göttingen, liegen für die drei häufigsten Formen der Angststörung ausreichend randomisierte kontrollierte Studien vor, um eine evidenzbasierte Bewertung verschiedener Therapieformen vornehmen zu können.

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Entwicklungsland Deutschland: Prävention könnte psychische Störungen bei Kindern verhindern  
 
Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind weit verbreitet. Mittlerweile leidet fast jedes dritte Kind im Laufe seiner Entwicklung unter einer seelischen Erkrankung. Auf der Fachtagung "Seelisch gesund groß werden" an der Technischen Universität Braunschweig stellten Psychologen, Ärzte und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten Präventionsmaßnahmen vor, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Sie forderten, dass insbesondere Erziehende in einem gesundheitsfördernden Erziehungsstil geschult werden sollten, damit mehr Kinder seelisch gesund groß werden können.

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Warum führt Depression zu einem erhöhten Risiko für Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen?  
 
Eine mögliche Erklärung

Mittlerweile ist die Tatsache, dass eine Depression das Risiko für Diabetes mellitus und kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht, allgemein akzeptiert. Deshalb wurde jetzt in den USA in einer großen Studie der Zusammenhang zwischen Depression und abdomineller Adipositas näher untersucht.

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Magie bei Paracelsus  
 

Fortsetzung von "Das Bild der Psychiatrie"

Paracelsus ist einer der letzten historischen Vertreter mit einem traditionellen Medizinsystem, der versuchte Krankheiten dämonologisch und magisch zu erklären, bevor in der Aufklärung seelische Störungen zur Krankheit erklärt wurden. Deshalb sollen seine medizinischen Vorstellungen hier dargestellt werden.

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Antidepressiva: Nutzen von SNRI belegt  
 
Venlafaxin und Duloxetin lindern Beschwerden besser als ein Scheinmedikament

Ob Patientinnen und Patienten mit Depressionen von Medikamenten aus der Wirkstoffklasse der selektiven Serotonin-und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) profitieren, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) untersucht. In Deutschland sind bisher zwei dieser Wirkstoffe als Antidepressiva zugelassen: Venlafaxin und Duloxetin. Am 18. August 2009 hat das Institut seinen Abschlussbericht vorgelegt. Demnach ist der Nutzen beider Wirkstoffe gegenüber einem Scheinmedikament (Placebo) belegt: Die Patientinnen und Patienten sprechen besser auf die Therapie an und leiden weniger unter den Beschwerden ihrer Depression. Außerdem gibt es Hinweise, dass beide Substanzen nicht nur die Symptome lindern, sondern auch vor Rückfällen schützen.

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Bundesgesundheitssurvey zeigt hohe Prävalenz für psychische Störungen.  
 

Bei der Therapie psychischer Störungen wie z.B. der Depression ist in Deutschland vor allem der Hausarzt gefragt.

Die Daten aus dem Bundesgesundheitssurvey für Deutschland zeigen, dass 31 % der Bevölkerung zwischen 18 und 65 Jahren an einer psychischen Störung leidet. Das ist fast jeder Dritte in der arbeitenden Bevölkerung und verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten.

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Das Bild der Psychiatrie  
 

Von Hexern, Besessenen und Irren zum psychiatrischen Kranken

Jahrtausende lang wurde kein Unterschied zwischen körperlichen Auffälligkeiten (Krankheiten) und seelischen Auffälligkeiten gemacht. Den Begriff einer "Geisteskrankheit" als eigenständige abgesonderte Einheit gibt es weder im Altertum noch in den Werken des Mittelalters. Dies änderte sich erst im aufgeklärten Absolutismus und vor allem mit der Aufklärung.

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AV-Vortrag  
 

Warum Menschen beim Anblick ein und desselben Verschiedenes wahrnehmen

Referent: PD Dr. med. Norbert Kohnen

Ein Vortrag von Herrn PD Dr. med. Norbert Kohnen über die unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen verschiedener Menschen, auch von Schizophrenen.

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